Experten der Deutschen Bank beraten Social Startups

 

Wissenstransfer

Im Rahmen des Ready for Finance-Programms bringen Experten der Deutschen Bank Ihre Expertise und Erfahrung ein und begleiten Social Startups bei der Lösung von sozialinnovativen und unternehmerischen Herausforderungen. Dadurch befähigen die Experten Social Startups darin, die Entwicklung und Etablierung ihres Geschäftsmodells voranzutreiben und erhalten gleichzeitig Einblick in die neuesten Entwicklungen der sozialen Innovation.

Bestandteil eines großen Ganzen

Das Ready for Finance-Programm ist integraler Bestandteil eines von Social Impact entwickelten ganzheitlichen Stipendienprogrammes, das sich seit 2011 an angehende Social Startups wendet. Im Rahmen des Stipendienprogramms erhalten Social Startups die Möglichkeit, ihre sozialinnovative Geschäftsidee zu entwickeln und marktfähig zu machen. Während des acht Monate dauernden Stipendiums durchlaufen die Social Startups ein umfassendes Qualifizierungsprogramm und können die von Social Impact zur Verfügung gestellte Infrastruktur nutzen. Dazu gehören auch kostenlose Co-Working Arbeitsplätze in den sogenannten Social Impact Labs in Berlin, Hamburg, Leipzig, Frankfurt, Potsdam und Duisburg. An den Standorten München, Köln, Wien und Zürich wird das Stipendienprogramm in Kooperation mit lokalen Partnern umgesetzt.


Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Social Entrepreneurs und Experten der Deutschen Bank

  • Nadine Abu-Ghoush für Über den Tellerrand kochen

    Über den Tellerrand kochen fördert die Integration von Geflüchteten in die Deutsche Gesellschaft. Über den Ansatz des Kochens wird ein Bewusstsein für das Leben von Geflüchteten erzeugt. Der Asylsuchende teilt durch das Leiten der Kochkurse nicht nur seine (Koch-)Kenntnisse und seine Kultur, sondern er bekommt gleichzeitig die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen und seine Sprachkenntnisse zu verbessern. Der Kursteilnehmer erhält dagegen die Möglichkeit in das Leben und die Kultur des Flüchtlings einzutauchen und ihn in einem angenehmen und kreativen Umfeld aktiv kennenzulernen. Darüber hinaus wurde das "Über den Tellerrand kochen" Kochbuch in Zusammenarbeit mit Geflüchteten erstellt, das neben Rezepten aus aller Welt vor allem Geschichten der Rezeptgeber selbst enthält.


    Jennifer Henke und Janet Peukert für Kiron

    Die Kiron University (zuvor: Wings University) ist eine internationale Universität für Geflüchtete. Wir ermöglichen Geflüchteten den Zugang zu universitärer Bildung und die Möglichkeit, einen international akkreditierten Abschluss zu erlangen. Jederzeit, überall und kostenlos. Es werden keine Studiengebühren erhoben, Studienplätze aufgrund von Leistung vergeben und Dokumente erst zum Ende des Studiums hin eingereicht. Die angebotenen Abschlüsse werden in Kooperation mit staatlichen Universitäten vergeben und sind akkreditiert. Kiron berücksichtigt die besonderen Umstände, mit denen Geflüchtete konfrontiert sind, indem zusätzliche Angebote bereitgestellt werden, wie Kurse, die auf das universitäre Studium vorbereiten, Sprachkurse, psychosoziale-Beratung und Coaching sowie Hardware, Internetzugang und Orte der Begegnung wie unseren Campus in Berlin, an dem wir eine warmherzige Willkommenskultur etablieren.



    Oliver Florschütz für awamo

    awamo erhöht die Transparenz im Mikrofinanzsektor Afrikas durch Lösungen zur Risikoreduktion und Steigerung der Prozesseffizienz von Finanzinstituten. Durch die Bereitstellung von Informationen zur Ausfallwahrscheinlichkeit einzelner Kreditnehmer senkt BCB die Kreditkosten. Der Mikrofinanzsektor in Entwicklungsländern bietet erhebliches Ertrags- und Wachstumspotenzial: Die breite Masse der armen, oft ländlichen Bevölkerungsschicht wird in naher Zukunft durch Transformation zur Mittelschicht zum Wirtschaftsmotor des afrikanischen Kontinents werden.


    Steffen Bink für be able

    be able ist eine Marke der besonderen Art, denn sie vermarktet  Produkte, die von Menschen mit Behinderungen gestaltet und von ihnen in Werkstätten sozialer Träger gefertigt wurden. Die individuellen Gestaltungsprozesse werden durch junge Berliner Designer begleitet und mit ihrer Unterstützung bis zur Produktion geführt. Durch den Verkauf der Produkte ermöglicht es be able Menschen, die sonst gesellschaftlich ausgegrenzt werden würden, einer eigenbestimmten, kreativen Arbeit nachzugehen.


    Daniel Lenk für The Good Food

    The Good Food sind ein junges Startup aus Köln. Seit Ende 2014 arbeiten sie an einem Supermarkt, in dem vor dem Müll gerettete Lebensmittel für einen geringeren Preis verkauft werden sollen: THE GOOD FOOD. So soll etwas gegen die enorme Lebensmittelverschwendung getan und für mehr Aufmerksamkeit und Aufklärung rund um das Thema gesorgt werden. Bei THE GOOD FOOD sollen neben krummen Obst und Gemüse auch Backwaren und Lebensmittel angeboten werden, die kurz vor oder nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums sind.


    Marcus Rietsch für Coolar

    Coolar wollen Menschen in Regionen ohne, mit unzuverlässigem oder teurem Stromzugang helfen, indem sie ihnen eine verlässliche, günstige, klimafreundliche und unschädliche Kühlung ihrer verderblichen Lebensmittel und Medikamente ermöglichen. Dafür haben sie neuartige Kühlsysteme für Kühlschränke, die durch Solarwärme in Kombination mit einem Adsorptionskälteprozess betrieben werden, entwickelt und gebaut. Hinter Coolar steht ein 7-köpfiges Team, das bereits den ersten Kühlschrank-Demonstrator gebaut hat, der derzeit getestet und optimiert wird.


    Marco Zeitler und Brigitte Huss für Kuchentratsch

    Kuchentratsch bietet SeniorInnen eine Anlaufstelle für interaktiven Austausch, Stabilität und Nachhaltigkeit. Man nehme ein alt hergebrachtes, ehrliches Rezept, mische es mit regionalen Rohstoffen und würze das Ganze mit einer ordentlichen Portion Erfahrung, Liebe und Herzlichkeit – fertig ist das Konzept von kuchentratsch. Wir, Katharina und Katrin, bieten SeniorInnen in eine Anlaufstelle, die für einen interaktiven Austausch, Stabilität und Nachhaltigkeit steht. Dabei dreht sich alles um Kuchen, die gemeinsame Zubereitung und neue Verantwortung.


Ready for Finance ist eine Intiative von Social Impact und der Deutschen Bank. Durchgeführt von iq consult.