• Success Story zum Wirkungsfondsgewinner ZuBaKa

    ZuBaKa konnte sich über 15.000 Euro Förderung aus der zweiten Wirkungsfondsrunde in 2016 freuen! Welche konkreten Maßnahmen konnten mit Hilfe des Zukunftsbaukastens umgesetzt werden?

     

    Zubaka konnte sich über 15.000 Euro Förderung aus der zweiten Wirkungsfondsrunde in 2016 freuen! 

    Schulen stehen vor der Herausforderung, Geflüchtete schnell und effizient in das Bildungssystem zu integrieren. In den heterogenen Intensivklassen ist es bisher kaum möglich, die Jugendlichen gemäß ihrer Potentiale zu fördern.
    Angebote für diese Klassen sind auf Spezialthemen bezogen, während es ein Programm, dass Sprachförderung, Berufsorientierung und Integration gemeinsam in den Blick nimmt, bisher nicht gibt. Das bietet ZuBaKa mit ihrem Zukunftsbaukasten!

    Geschäftsführerin Anna Meister:

    "Dank den 15.000 € des Wirkungsfonds konnten wir unser Pilotprojekt an drei Frankfurter Schulen – der Hostatoschule in Höchst, der Meisterschule in Sindlingen und der Salzmannschule in Niederrad - erfolgreich zu Ende führen. Dabei waren insgesamt 45 geflüchtete Jugendliche plus ca. 30 Schüler*innen der Regelklassen involviert.
    Das zweite Schulhalbjahr stand vor allem im Zeichen der Berufsorientierung. Wir konnten sowohl in der Hostatoschule als auch in der Salzmannschule eine Berufsorientierungswoche durchführen. Es ging darum, jeweils 15 neu angekommenen Schüler*innen der Intensivklassen auf ein erstes Berufspraktikum vorzubereiten. Dazu fertigten wir gemeinsam Bewerbungsunterlagen an, trainierten den ersten Telefonkontakt mit – zunächst fiktiven – Betrieben, gaben grundlegende Infos über verschiedene Berufsfelder an die Jugendlichen weiter, recherchierten im Internet nach potentiellen Praktikumsstellen und führten auch Betriebsbesichtigungen durch, um einen Einblick in die Praxis zu vermitteln.
    Das Besondere an diesen Wochen: wir haben eigens sprachsensible Konzepte und Materialien entwickelt, die der Zielgruppe gerecht wurden und dazu geführt haben, dass bereits einige Schülerinnen und Schüler tatsächlich ein erstes Praktikum erfolgreich absolvieren konnten. Als Praktikumsbetriebe konnten u.a. eine Apotheke, ein Friseur, eine Zahnarztpraxis sowie ein Heizungsmontagebetrieb gewonnen werden. In den zwei erstgenannten Unternehmen - der Apotheke und dem Friseursalon – wurde den geflüchteten Schülern sogar direkt ein Ausbildungsplatz im Anschluss an das Praktikum angeboten!

    Darüber hinaus konnten wir unser Schülerpatenprojekt verstetigen und weitere Exkursionen mit dem Geld des Wirkungsfonds finanzieren. Bei einem Ausflug in den Frankfurter Palmengarten beispielsweise sind geflüchtete Schüler*innen mit Schüler*innen der Regelklassen zum ersten Mal in ihrem Leben Tretboot gefahren und haben durch diese Teambuildingmaßnahme einen Draht zueinander gefunden.

    Außerdem ermöglichte uns das Wirkungsfondspreisgeld eine Werkstudentin zu bezahlen, die uns vor allem beim Aufbau unserer Organisationsstrukturen unterstützt hat. Dank ihrer Arbeit haben wir nun Projektmanagementtools eingeführt und unsere interne und externe Kommunikation neu aufgestellt.

    Die noch verfügbaren Restmittel (ca. 5.000 €) des Wirkungsfonds möchten wir nun in unsere ersten Skalierungsschritte stecken. Unser Ziel: im aktuellen Schuljahr möchten wir unsere Wirkung mehr als verdreifachen und 10 Schulen in unser Programm aufnehmen. Damit würden wir 150 geflüchtete Jugendliche plus 100 Schülerpaten erreichen. Interessierte Schulen stehen bereits Schlange! Momentan investieren wir viel Energie im Bereich Fundraising, um die notwendigen Mittel für die schuljahresübergreifende Projektarbeit an 10 Schulen einzuwerben.

    Der Wirkungsfonds war ein sehr hilfreiches Startgeld und hat es uns ermöglicht, die Phase der Pilotierung abzuschließen und nun weitere Schritte in Richtung Skalierung zu gehen!"

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